Page 7 - Schiedsrichter-Zeitung
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Im Wandel der Zeit
1_Der älteste Schiedsrichter-Ausweis, den wir finden konnten, stammt aus dem Jahr 1922. 2_In den folgenden Jahrzehnten änderte sich höchstens mal die Farbe des Scheins. 3_Zuletzt wirkte das Erscheinungsbild des Ausweises moderner.
4_Digital auf dem Handy: der Schiedsrichter-Ausweis im Jahr 2021.
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Welche Lösung gibt es für diejenigen Unparteiischen, die kein eigenes Smartphone besitzen?
Schröder: Es gibt auch weiterhin die Möglichkeit, die Schiedsrichter-Ausweise für einzelne Schiedsrichter auszudrucken. Diese werden von der Optik dem digita- len Ausweis ähneln und das gleiche Format wie der Per- sonalausweis oder die Kreditkarte haben. Dieser Druck- ausweis wird übrigens auch einen Platzhalter auf der Rückseite haben, in den sich ein QR-Code einfügen lässt. Mit diesem wird es künftig zum Beispiel bei Lehrabenden möglich sein, die anwesenden Schiedsrichter digital statt über handgeschriebene Teilnehmerlisten zu erfassen.
Wie fälschungssicher ist der neue Ausweis? Mit einem entsprechenden Programm lassen sich Grafiken auf dem Handy doch leicht kopieren oder manipulieren ... Schröder: Die erste Sicherheit wird dadurch gewährleis- tet, dass sich ein Prüfer an der Schiedsrichter-Kasse den Ausweis direkt aus der App laden lässt. Damit wird sicher- gestellt, dass es sich nicht um ein „manipuliertes“ Foto des Ausweises handelt. Darüber hinaus arbeiten wir der- zeit aber auch noch an einem weiteren Sicherheitsmerk- mal.