Page 24 - DFB-Schiedsrichterzeitung 04-2018
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NEUE ZEITrECHNUNG
Für die DFB-Schiedsrichterinnen ist eine kräfte-
zehrende, aber dafür erfolgreiche Saison zu Ende
gegangen. Vor allem die Strukturreform in der
2. Frauen-Bundesliga sorgte für einen großen Wett-
kampf unter den Unparteiischen und brachte für die
Verantwortlichen am Ende schwierige Personal-
entschei dungen mit sich.
TE x T ie vielen Spielausfälle in den Wintermonaten Die DFB-Schiedsrichterinnen blicken auf ein aus Baitin-
Anja Kunick bescherten den unparteiischen zum Saisonende gers Sicht sehr bewegtes Spieljahr zurück: Die vollzo-
D hin nicht nur englische Wochen mit zahlreichen gene Reform in der 2. Frauen-Bundesliga brachte nicht
Wochenspieltagen, sondern verlangten ihnen im nur einschneidende Veränderungen für die Vereine mit
Anschluss daran auch noch eine Relegationsrunde zum sich, sondern auch für die unparteiischen. Von der bis-
Verbleib und Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga im her zweigleisigen Liga mit insgesamt 24 Teams wird es
XXL-Format ab. „Dank des großen Engagements aller ab der kommenden Saison nur noch eine einzige Staffel
Anna-Lena Beteiligten wurden alle Spiele gut gemeistert, sodass mit 14 Teams geben.
Heidenreich ist in den
Kader der Bundesliga- ein positives Saisonfazit gezogen werden kann“, sagt
Schiedsrichterinnen Christine Baitinger, in der DFB-Schiedsrichter-Kommis- Die geringere gesamtzahl an Punktspielen erfordert
aufgerückt. sion Amateure zuständig für den Frauen-Bereich. nun weniger Schiedsrichterinnen, sodass in Zukunft nur